Über uns

Wer sind wir?


Zum ‚Respekt-Netzwerk‘ gehören verschiedene Stellen und Personen im Landkreis Stendal:

  • Selbst-Vertretungen
    Eine Selbst-Vertretung ist eine kleine Gruppe in einer großen Gruppe.
    Die Menschen in der kleinen Gruppe kämpfen für die Rechte von allen Menschen in der großen Gruppe.
    Zum Beispiel: Die Selbst-Vertretung für ältere Menschen
    Die Menschen in der Selbst-Vertretung sind auch ältere Menschen.
    Sie setzen sich für die Rechte von älteren Menschen ein.
  • Verschiedene Gruppen und einzelne Personen
    Alle wollen dasselbe: Alle Menschen sollen gerecht behandelt werden.
  • Menschen, die für andere Menschen da sind:
    Freiwillige Helferinnen und Helfer.
    Politikerinnen und Politiker.
    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Rathaus und aus dem Landkreis.
    Forscherinnen und Forscher.
    Menschen aus verschiedenen Firmen und Einrichtungen.
    Und andere Personen aus dem Landkreis.

Alle Mitglieder im Respekt-Netzwerk arbeiten zusammen.
Für eine Welt ohne Diskriminierung.

Was wollen wir?


Jeden Tag werden Menschen diskriminiert.
Diskriminierung bedeutet: Menschen werden schlechter behandelt als andere.
Zum Beispiel, weil sie anders aussehen. Weil sie Frauen sind. Weil sie krank sind. Weil sie eine Behinderung haben. Weil sie alt sind. Oder weil es irgendeinen anderen Grund gibt.

Wenn Menschen diskriminiert werden,
wollen sie manchmal Hilfe.
Es gibt aber keine Hilfs-Angebote.
Oder es gibt nicht genug Hilfs-Angebote.
Das ist besonders in den Dörfern und Städten auf dem Land so.

Wenn Menschen diskriminiert werden, bleiben sie mit ihren Problemen meistens alleine.

Das wollen wir ändern

  • Wir wollen uns zusammen tun. Und uns gegenseitig helfen.
    Gemeinsam sind wir stärker.
  • Wir wollen über Diskriminierung reden. Immer und überall.
    Damit alle Menschen über Diskriminierung Bescheid wissen.
  • Wir wollen, dass es Hilfs-Angebote gibt.
    Auch in Dörfern und Städten auf dem Land.
    Darum wollen wir uns kümmern.
  • Wir wollen uns für Gleichberechtigung einsetzen.
    Frauen dürfen nicht schlechter behandelt werden als Männer. Nur weil sie Frauen sind.
    Oder: Alte Menschen dürfen nicht schlechter behandelt werden als junge Menschen.
    Nur weil sie alt sind.
  • Wir wollen, dass alle Menschen überall dabei sein können.
    Egal, ob sie alt oder krank sind.
    Egal ob sie eine Behinderung haben.
    Egal ob sie aus Deutschland kommen. Oder aus einem anderen Land.
    Wir wollen uns darum kümmern, dass das geht.
Wie wollen wir das schaffen?

Wir haben ein Netzwerk gegründet.
Das bedeutet: Verschiedene Partner sind zusammen gekommen.
Und arbeiten zusammen.

Bei uns können Sie sich melden. Wenn Sie diskriminiert wurden. Oder wenn andere Menschen diskriminiert wurden. Und sie das gesehen haben.

Erzählen Sie uns davon:

  • Im Internet:
    Dort gibt es einen Frage-Bogen.
    Diesen Frage-Bogen kann man ausfüllen.
    Und an uns schicken.
  • In einer Anlauf-Stelle:
    Das ist ein Büro.
    Dort kann man anrufen. Oder hingehen.
    Und erzählen, wenn man diskriminiert wurde.
    Oder wenn man gesehen hat, wie Menschen diskriminiert wurden.

Wir machen jedes Jahr einen Bericht.
Über Diskriminierungen im Landkreis Stendal.
Diesen Bericht kann jeder lesen.

Wir machen Vorschläge und geben Tipps:
Was kann man gegen Diskriminierung machen? Damit die Diskriminierung aufhört.
Was kann man machen, damit alle Menschen überall dabei sein können?
Egal wie sie aussehen. Und egal wo sie herkommen.

Wir machen verschiedene Aktionen zum Thema Diskriminierung.
Zum Beispiel Filme.
Oder Vorträge.
Oder Versammlungen.
Und andere Sachen.

Die Menschen im Landkreis Stendal sollen lernen:
Was ist Diskriminierung?
Was kann man machen, damit Diskriminierung aufhört?

Die Menschen im Landkreis Stendal sollen nicht mehr wegschauen.
Sie sollen mit uns gegen Diskriminierung kämpfen.
Damit Menschen nicht mehr diskriminiert werden.

Wir können keine Beratungen machen.
Aber es gibt Beratungs-Stellen.
Eine Liste von Beratungs-Stellen im Landkreis Stendal finden Sie hier:
Liste von Beratungs-Stellen im Landkreis Stendal

Mitmachen


Sie können bei uns mitmachen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

Das Respekt-Netzwerk kümmert sich um viele Aufgaben und Projekte zum Thema ‚Diskriminierung‘ im Landkreis Stendal.

Die Partnerinnen und Partner kommen aus verschiedenen Bereichen:

  • Aus dem Rathaus.
  • Aus dem Landkreis.
  • Aus Firmen und Einrichtungen.
  • Aus Vereinen und anderen Gruppen.

Die Partnerinnen und Partner treffen sich regelmäßig.
Sie sprechen über die Diskriminierungen im Landkreis Stendal.
Was kann man machen? Damit die Diskriminierungen aufhören.
Was haben sie schon gemacht?
Wie gut hat das geholfen?
Man sagt auch: Die Partnerinnen und Partner tauschen Erfahrungen aus.

In den Anlauf-Stellen arbeiten Menschen aus verschiedenen Einrichtungen.
Dort kann man anrufen. Oder hingehen.
Und erzählen, wenn man diskriminiert wurde.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Anlauf-Stellen schreiben alles auf. Mit ihnen zusammen.
Sie schicken alles an die Dokumentations-Stelle.
Das ist ein Büro.
Dort werden alle Geschichten über Diskriminierungen im Landkreis Stendal gesammelt.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Dokumentations-Stelle machen später einen Bericht.

Wir machen Aktionen gegen Diskriminierung.
Zum Beispiel einen Film über Diskriminierung.
Oder Vorträge in Schulen.
Oder eine Versammlung.
Und noch viele andere Sachen.

Machen Sie bei unseren Aktionen mit! Oder machen Sie Ihre eigene Aktion.

Die Menschen im Landkreis Stendal sollen lernen:
Was ist Diskriminierung?
Was kann ich machen, wenn Menschen diskriminiert werden?
Oder wenn ich selbst diskriminiert werde?
Was kann ich machen, damit Diskriminierung gar nicht passiert?

Wir suchen freiwillige Helfer für das Respekt-Netzwerk.
Zum Beispiel Personen, Einrichtungen und Vereine.
Sie sollen über die Arbeit vom Respekt-Netzwerk erzählen.
Damit mehr Menschen im Landkreis Stendal das Respekt-Netzwerk kennen. Und mehr über die Arbeit vom Respekt-Netzwerk lernen.
Und damit Menschen über Diskriminierung erzählen. Und sich Hilfe suchen.

Machen Sie mit!
Sie sind herzlich willkommen.

Kontakt

Haben Sie Fragen? Oder Vorschläge und Ideen zum Thema Diskriminierung?
Oder wollen Sie gerne bei uns mitmachen?

Dann schicken Sie uns eine E-Mail an:
info@respekt-netzwerk.de

Wollen Sie mehr über unsere Arbeit wissen?
Dann fragen Sie uns:

Maike Simla
Koordination und Dokumentation
E-Mail: maike.simla@hs-magdeburg.de
Telefon: 0 39 31 / 21 87 38 50

Partnerinnen und Partner